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Historisches

Geschichte: Historische Bilder-Galerie

Steinbach ist ursprünglich aus zwei Dörfern, Ober- und Niedersteinbach, entstanden. Die Entstehung wird auf die Zeit zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert zurückgeführt. Schon um das Jahr 1000 gehörten Steynback inferior und Steynback superior zur Pfarrei Echeswyler (Thalexweiler) mit Dessdorf (Dörsdorf) und Aspach (Aschbach).
Die Pfarrei unterstand politisch dem Herzogtum Lothringen im Oberamt Schaumburg. Diese Abhängigkeit dauerte bis zur franz. Revolution, wobei zu dieser Zeit auch der Zusammenschluss der beiden Dörfer zu einer Gemeinde stattfand. Steinbach hatte im Jahre 1789 genau 244 Einwohner in 49 Familien.

Seinerzeit wurde an einigen Stellen des Gemeindegebietes Eisenerz gegraben, das in Schmelz-Bettingen weiterverarbeitet wurde. Die Steinbacher Erzgruben gehörten geologisch zum Südflügel der sogenannten Rotliegenden Mulde.

Ausweislich archäologischer Funde war der Steinbacher Bann bereits zu früheren Epochen besiedelt; u.a. wurden Bronzeringe, Steinbeile, Gräber aus der La Tenè Zeit sowie Münzen gefunden.

(Auszug aus der Steinbacher Ortschronik von Martin Holz, veröffentlicht in der Festschrift zum Heimat- und Trachtenfest im Jahre 1955)

Diese Stelle möchten wir in Zukunft ausbauen und viele historische Bilder von Steinbach und seinen Einwohnern in unserer historischen Bilder-Galerie veröffentlichen. Wer also im Besitz solcher Bilder ist und sie gerne der Öffentlichkeit zugänglich machen möchte, kann sich gerne an uns wenden (siehe Kontakt).
Gerne nennen wir, Ihr Einverständnis vorausgesetzt, auch die Namen derjenigen, die uns Bilder zur Verfügung stellen. Die Originale werden nicht beschädigt sondern lediglich abgescannt oder abfotografiert und dem Eigentümer schnellstmöglich zurückgegeben.

Gegenwart:

Steinbach ist heute eines von elf Stadtteilen der Stadt Lebach und liegt 10 km von der geografischen Mitte des Saarlandes entfernt, im flachwelligen Saar-Nahe-Bergland.

Steinbach gehört zum Landkreis Saarlouis und grenzt im Osten an die Gemarkung Tholey, im Norden an Dörsdorf, im Westen an Gresaubach, im Süden an Thalexweiler.
Die Lage inmitten des Saarlandes zeigt sich in der geringen straßenverkehrlichen Entfernung zu anderen wichtigen Städten. Die Bundesautobahn (BAB) 1 von Saarbrücken nach Trier/Koblenz ist über die nahe Anschlussstelle (ca.2,5 km) schnell zu erreichen und stellt eine günstige Verbindung zu den wirtschaftlichen Zentren des Verdichtungsraumes dar.

Zur Zeit leben in Steinbach knapp über 1800 Menschen. Viele von ihnen sind in den über 30 Ortsvereinen tätig und tragen dazu bei, die reichhaltige Kultur des Ortes für die Nachkommen zu erhalten. Neben einem Theaterverein gibt es alleine vier Vereine, die sich gesanglich betätigen sowie zwei, die sich der Instrumentalmusik widmen. Bergmanns- und Hüttenverein zeugen von der Arbeit der Menschen heute und in der Vergangenheit. Andere Vereine beschäftigen sich mit sozialen Angelegenheiten sowie mit Sport und Freizeit.

Das rege Vereinsleben findet Ausdruck im jährlichen Heimatfest (letztes Wochenende im Juli), das seit 1955 stattfindet und auf breite Resonanz im nördlichen Saarland stößt. Mit Gründung der Vereinsgemeinschaft, die die Durchführung des Festes gemeinsam mit dem jeweiligen Ausrichter organisiert, ist das Heimatfest mittlerweile eine große Gemeinschaftsleistung aller Ortsvereine.

Landschaftlich ist Steinbach im Naturpark Saar-Hunsrück sehr schön zwischen Bergen gelegen, die zu den höchsten im Saarland zählen (Schaumberg und Höchsten). Anziehungspunkt für zahlreiche Gäste des Ortes ist die Marienkapelle auf Höchsten, die von Gläubigen aus Nah und Fern besucht wird.